I Ging · Richard Wilhelm
Das Urteil
Das heiratende Mädchen. Unternehmungen bringen Unheil. Nichts, das fördernd wäre.
OriginalscanAnfangs eine Neun bedeutet
Das heiratende Mädchen als Nebenfrau. Ein Lahmer, der auftreten kann. Unternehmungen bringen Heil.
Originalscan · 180Neun auf zweitem Platz bedeutet
Ein Einäugiger, der sehen kann. Fördernd ist die Beharrlichkeit eines einsamen Menschen.
Originalscan · 181Sechs auf drittem Platz bedeutet
Das heiratende Mädchen als Sklavin. Sie heiratet als Nebenfrau.
Originalscan · 181Neun auf viertem Platz bedeutet
Das heiratende Mädchen verzögert die Frist. Eine späte Heirat kommt zu ihrer Zeit.
Originalscan · 181Sechs auf fünftem Platz bedeutet
Der Herrscher I verheiratete seine Tochter. Da waren die gestickten Kleider der Fürstin nicht so prächtig Wie die der Dienerin. Der Mond, der fast voll ist, bringt Heil.
Originalscan · 181Oben eine Sechs bedeutet
Die Frau hält den Korb, aber es sind keine Früchte darin. Der Mann sticht das Schaf, aber es fließt kein Blut. Nichts, das fördernd ist.
Originalscan · 182Quelle: I Ging · Richard Wilhelm
Linientexte: KI-gestützte Ersttranskription aller 384 Linien sowie der beiden Zusatztexte nach dem Digitalisat der Ruhr-Universität Bochum. Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf/Köln, 6.–8. Tausend; Erscheinungsjahr nicht ermittelt. Nicht unabhängig zweitkollationiert; Fehler sind möglich. Die 64 Urteiltexte wurden am 25.10.2026 aus demselben Digitalisat neu ersttranskribiert; die neue Quellenangabe bezieht sich nur auf diese Neufassung, nicht rückwirkend auf den früheren Import. Originalscan ↗