I Ging · Richard Wilhelm
Das Urteil
Der Tiegel. Erhabenes Heil. Gelingen.
OriginalscanAnfangs eine Sechs bedeutet
Ein Tiegel mit umgekippten Beinen. Fördernd zur Entfernung des Stockenden. Man nimmt eine Nebenfrau um ihres Sohns willen. Kein Makel.
Originalscan · 168Neun auf zweitem Platz bedeutet
Im Tiegel ist Nahrung. Meine Genossen haben Neid, Aber sie können mir nichts anhaben. Heil.
Originalscan · 168Neun auf drittem Platz bedeutet
Der Henkel des Tiegels ist verändert. Man ist behindert in seinem Wandel. Das Fett des Fasans wird nicht gegessen. Wenn erst der Regen fällt, dann erschöpft sich die Reue. Endlich kommt Heil.
Originalscan · 168Neun auf viertem Platz bedeutet
Der Tiegel bricht die Beine. Das Mahl des Fürsten wird verschüttet, Und die Gestalt wird befleckt. Unheil!
Originalscan · 169Sechs auf fünftem Platz bedeutet
Der Tiegel hat gelbe Henkel, goldne Tragringe. Fördernd ist Beharrlichkeit.
Originalscan · 169Oben eine Neun bedeutet
Der Tiegel hat Nephritringe. Großes Heil! Nichts, das nicht fördernd wäre.
Originalscan · 169Quelle: I Ging · Richard Wilhelm
Linientexte: KI-gestützte Ersttranskription aller 384 Linien sowie der beiden Zusatztexte nach dem Digitalisat der Ruhr-Universität Bochum. Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf/Köln, 6.–8. Tausend; Erscheinungsjahr nicht ermittelt. Nicht unabhängig zweitkollationiert; Fehler sind möglich. Die 64 Urteiltexte wurden am 25.10.2026 aus demselben Digitalisat neu ersttranskribiert; die neue Quellenangabe bezieht sich nur auf diese Neufassung, nicht rückwirkend auf den früheren Import. Originalscan ↗